„Und soll ich nach Philisterart ...

... mir Kinn und Wange putzen, so will ich meinen langen Bart den letzten Tag noch nutzen“ rezitiert Franz aus der 4b ehrwürdig. Ein ganze drei Seiten langes Gedicht hat er perfekt auswendig gelernt. Um die Geschichte vom „rechten Barbier“ dem Publikum noch anschaulicher zu präsentieren spielen mehrere Klassenkameraden in Kostümen die Handlung nach. Sie werden mit lebhaftem Applaus belohnt.

Die Kinder bereiten sich schon seit Wochen in den Mittagspausen auf die große Talenteshow vor. Sie findet immer am Freitag vor den Herbstferien statt. Natürlich sollen die Beiträge die anderen Schüler überraschen. Um unbeobachtet proben zu können ist deshalb die Aula in der Mittagspause sehr beliebt. Ein strenger Zeitplan wurde aufgestellt, um allen Wünschen gerecht zu werden. Mit knapp 30 Beiträgen erfreute die Schülerschaft der BIP Kreativitätsgrundschule Dresden das Publikum. Vertreten waren die unterschiedlichsten Genres: Gesang, Gedichte, Tanz, Zauberei, Instrumentalbeiträge. Eric aus der 3a präsentierte einen witzigen Bauchredner-Dialog mit sprechender Handpuppe. Unter den Instrumenten erfreute sich wieder einmal das Klavier großer Beliebtheit. Auch Violine, Triola, Flöte und Schlagzeug schmeichelten dem Ohr des Zuhörers. Unangefochtener Exot war heute aber zweifelsfrei das Hohnerphone, gespielt von Friedrich aus der 1c. Es handelt sich dabei um eine historische Orchester Vereins-Harmonika mit Hallverstärker aus glänzendem Messing. Sie wird etwa auf das Jahr 1900 geschätzt. Man kann nicht oft genug betonen: Erwachsene haben bei der Auswahl der Beiträge und während der Proben ihre Hände nicht im Spiel. Mit diesem Wissen im Hinterkopf ist es, gemessen am Alter der Kinder, immer wieder erstaunlich, welche Schülerleistungen in der Talenteshow geboten werden.

(Karsten Goll)

 

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Talenteshow 2017

Statistisches

Klassenstufe 1/2:

Prädikat 'gut': 0
Prädikat 'sehr gut': 11
Prädikat 'ausgezeichnet': 5

Klassenstufe 3/4:

Prädikat 'gut': 0
Prädikat 'sehr gut': 5
Prädikat 'ausgezeichnet': 9

Regeln

1. Die Beiträge kommen von den Schülern selbst. Erwachsene dürfen nur minimale Hinweise geben, jedoch nicht beim Einstudieren helfen. Geprobt wird daheim oder in den Schulpausen. Die Beiträge sollten im künstlerischen Bereich angesiedelt sein. Ansonsten gibt es keinerlei Vorgaben.

2. Innerhalb der Klassen gibt es die sogenannten kleinen Talenteshows. Hier werden im Vorfeld genau zwei Beiträge pro Klasse nominiert. Dies geschieht durch eine Jury aus drei Schülern und dem Musiklehrer.

3. Die große Talenteshow wird der Fairness halber in zwei Altersgruppen ausgerichtet. Zunächst präsentieren die ersten und zweiten und anschließend die dritten und vierten Klassen ihre Showbeiträge.

4. Die Würdigung der Beiträge obliegt einer Jury. Sie besteht aus drei Lehrerinnen und je einem Schüler aus jeder Klasse. Sie alle geben für jedes Kunststück eine Wertung ab.

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